Als die Amerikaner kamen — Das Ende des Krieges und die Besetzung Alsfelds am 30.03.1945

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1974) Stimmen unsere Erinnerungen? Im Jahre 1948 beschloss der Geschichts- und Altertumsverein, die Ereignisse beim Einmarsch der Amerikaner am 30. März 1945 [30.03.1945] sowie das Kriegsende in Alsfeld in Form einer „nachträglichen“ Chronik festzuhalten, um damit eine Quelle für die Geschichte Alsfelds zu schaffen, weil außer mündlichen Überlieferungen keine Unterlagen… Als die Amerikaner kamen — Das Ende des Krieges und die Besetzung Alsfelds am 30.03.1945 weiterlesen

Alsfeld

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Mittelpunkt der Beckenlandschaft ist die an der Schwalm gelegene Stadt Alsfeld (268m ü. N.N.). Sie blickt auf eine reiche geschichtliche Vergangenheit zurück, schaut aber auch zielbewusst in die Zukunft und ist sich ihrer Mittelpunktfunktion bewusst. Die Siedlung Alsfeld wurde wahrscheinlich als Hofsitz während der Karolingerzeit im 8./9. Jahrhundert errichtet.… Alsfeld weiterlesen

Altenburg (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Zwei Kilometer südlich von Alsfeld liegt an der Schwalm das Dorf Altenburg (267m ü. N.N.), das von einem Schloss auf steilem Bergsporn überragt wird. Schon im 12. Jahrhundert stand hier eine Burg der Herren von Altenburg (1193 Aldinburg), die sie wohl als Lehen der Äbte von Fulda trugen. Der… Altenburg (1965) weiterlesen

Altenburg (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Durch Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben hat sich die Struktur des ursprünglichen Bauerndorfes zu einem gewerblich orientierten Stadtteil entwickelt. Er wird von einem Schloss überragt, das auf steilem Bergsporn hoch über der Schwalm liegt. Schon 1178 stand hier eine Burg der Herren von Altenburg, die sie wohl als Lehen… Altenburg (1997) weiterlesen

Angenrod (1965)

Von Gerald Lohwasser, Ehringshausen (1965) Angenrod (292 m ü. NN) liegt dort, wo die Bundesstraße 62 das Antrifttal quert. Es hat 628 Einwohner (Stand: 06.06.1961). 1272, 1339 und 1369 hören wir von Ingerode, 1450 von Ingerade‚ 1574 Von Ingeraide und 1750 Von Angelrot. Im frühen 14. Jahrhundert kam das Hofgut Angenrod in den Besitz der… Angenrod (1965) weiterlesen

Angenrod (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Angenrod, am Übergang der Straße von Marburg nach Alsfeld über die Antrift aus einer Wasserburg und einem Hofgut als Siedlungskern entstanden, wurde im 13. Jahrhundert „Ingerode“ genannt. Im frühen 14. Jahrhundert kam das Hofgut in den Besitz der Herren von Werda gen. Nodung, die für das Dorf und die… Angenrod (1997) weiterlesen

Beinhaus wurde Stadtarchiv – Neue Heimstätte für das „Gedächtnis der Stadt“ Alsfeld

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1983) Was lange währt, wird endlich gut, könnte man sagen; denn genau 15 Jahre, nachdem der ehrenamtliche Leiter des Stadtarchivs Alsfeld im Oktober 1967 zum ersten Male dem Magistrat seine Gedanken zur Schaffung neuer zeitgemäßer Räume für das Stadtarchiv vorgetragen hatte, konnte endlich das für die Aufnahme des städtischen Archivs… Beinhaus wurde Stadtarchiv – Neue Heimstätte für das „Gedächtnis der Stadt“ Alsfeld weiterlesen

Berfa (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Das am Rande des stark bewaldeten Knüllgebirges inmitten eines abwechslungsreichen Hügellandes und am Fuße des sagenumwobenen Bechtelsberges‚ auch „Hessischer Blocksberg“ genannt, liegende Berfa wurde 1282 als „superior Berfe“ bezeichnet, abgeleitet von dem Bachnamen Biberaffa = Bieberwasser. Berfa, das sich längs des gleichnamigen Baches hinzieht‚ bietet mit seinem ländlichen Idyll… Berfa (1997) weiterlesen

Billertshausen (1997)

Von Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Das lockere Haufendorf im Antrifttal gilt als eine landwirtschaftlich-gewerbliche Mischgemeinde. Der Ort hatte einst eine Waldschmiede, die noch 1574 als Waldschmittenhof belegt ist. Im Mittelalter gehörte es zum Kirchspiel Getürms. Heute ist Billertshausen Pfarrdorf mit Zell, Angenrod und Heimertshausen als Filialen. Kirche und Friedhof auf dem Getürms werden zusammen mit… Billertshausen (1997) weiterlesen

Das Hochzeitshaus zu Alsfeld — Nicht nur ein Baudenkmal zum Anschauen – auch ein Teil der Urbanität

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1992) Das markante Bauwerk aus Stein, das gegenüber der weltbekannten Kulisse von Weinhaus, Kirchturm und Rathaus steht, und zwar in der Diagonalen zum dominierenden Kirchturm, ist ein weiteres baugeschichtlich großartiges Zeugnis des 16. Jahrhunderts am historischen Marktplatz von Alsfeld. Aber es ist nicht nur ein geschichtlich wertvolles Bauwerk, ein architektonisches… Das Hochzeitshaus zu Alsfeld — Nicht nur ein Baudenkmal zum Anschauen – auch ein Teil der Urbanität weiterlesen

Das Stumpf-Haus am Marktplatz

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1980) 1980 im neuen Kleid Gegenüber dem Rathaus, an der Südwestecke des Marktplatzes und zwischen den Einmündungen von Mainzer Gasse und Rittergasse erstreckt sich ein dreigeschossiges, traufseitig stehendes Gebäude, das aus zwei Fachwerkgeschossen auf einem massivem Untergeschoß besteht. Das Haus Markt 6 wird wegen seines Erbauers Stumpf-Haus bzw. wegen seines… Das Stumpf-Haus am Marktplatz weiterlesen

Der Ausbau der Erlen zum Alsfelder Stadtpark – eine endlose Geschichte?

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (03.05.1997) Friedrich Ehrenklau, der Herausgeber der Oberhessischen Zeitung, schrieb am 03.01.1943 an seinen Freund und Mitstreiter Julius Waldeck „Wir beide wollen den Plan des Ausbaus eines Alsfelder Stadtparkes fest im Auge behalten und eifrig vorantreiben“. Das war vor 56 Jahren, vor mehr als einem halben Jahrhundert, und betraf ein Stück… Der Ausbau der Erlen zum Alsfelder Stadtpark – eine endlose Geschichte? weiterlesen

Die Fuhr’sche Fabrik

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Ein früher Industriebetrieb Etwa einen Kilometer vom Ortskern Altenburgs schwalmaufwärts liegt, eingeengt zwischen der bewaldeten Höhe „Zu Leidenrod“ (348,9 m ü.d.M.) im Osten und dem bewaldeten „Gänsberg“ (364,5 m ü.d.M.) im Westen, zwischen der Schwalm und der Eisenbahnlinie Gießen-Fulda eine seit den 60er Jahren stillgelegte Fabrikanlage, die nach ihren… Die Fuhr’sche Fabrik weiterlesen

Eifa (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Knapp 6 km östlich von Alsfeld findet man in schöner Lage und reizvoller Umgebung das Dorf Eifa (281 m ü. N.N.) im Tal des gleichnamigen Baches. Der Name Eifa wird schon in den Grenzbeschreibungen des 11. Jahrhunderts als Ypha genannt. Eifa war Straßenort an den „Kurzen Hessen“; im 15.… Eifa (1965) weiterlesen

Eifa (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Die einst bäuerlich orientierte Gewerbegemeinde im hübsch gelegenen Eifatal hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Arbeitnehmergemeinde entwickelt. Aus dem ursprünglich locker bebauten Haufendorf ist ein langgestrecktes Straßendorf und durch Neubaugebiete ein beliebter Wohnort geworden. Schon im 11. Jahrhundert wird Eifa als Ypha in frühen Grenzbeschreibungen (die Angabe… Eifa (1997) weiterlesen

Elbenrod (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Abseits von der B 254 im Nordosten des Alsfelder Beckens ist zwischen den Hügeln des windungsreichen Berftals und umgeben von Wäldern und Wiesen das Dorf Elbenrod (280m über N.N.) errichtet worden. 1299 heißt der Ort Elberoth. 1313 wird urkundlich eine Kirche erwähnt, die zu Eudorf und damit zum Erzpriestersprengel… Elbenrod (1965) weiterlesen

Elbenrod (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Die landwirtschaftlich-gewerbliche Mischgemeinde liegt zwischen den Hügeln des windungsreichen Berfatales. Elbenrod ist ein locker bebautes Haufendorf, dessen Fachwerkhäuser sich um die auf einer Anhöhe im ummauerten Friedhof stehende Kirche gruppieren, das sich längs der Berfer Straße und hangaufwärts Richtung „Elbenröder Dick“ ausgedehnt hat. 1238 heißt der Ort Elbenrot, 1313… Elbenrod (1997) weiterlesen

Ersterwähnung Alsfelds

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1994) Vor 925 Jahren wurde Alsfeld zum ersten Male in einer Urkunde unter der Bezeichnung „adelesfelt“ erwähnt. Es handelt sich um ein Diplom des Königs und späteren Kaisers Heinrich IV., das in Mühlhausen im Jahre 1069 ausgestellt wurde, aber unvollständig blieb, weil das königliche Siegel sowie das Signum, das Monogramm… Ersterwähnung Alsfelds weiterlesen

Eudorf (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Eudorf (241 m über N.N.) liegt an der Bundesstraße 254 rechts der Schwalm etwas unterhalb von Alsfeld. 1263 hieß der Ort Udorp, später Udorf. 1265 wird ein Pleban in Eudorf urkundlich erwähnt. Zur Pfarrei von Eudorf gehörte vermutlich bis ins 16. Jahrhundert auch Elbenrod. Während Eudorf in kirchlicher Hinsicht… Eudorf (1965) weiterlesen

Eudorf (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Als langgestrecktes Dorf an der stark befahrenen B 254 hat sich Eudorf zu einem Bauern- und Gewerbedorf entwickelt. Seine Geschichte ist durch große Katastrophen gekennzeichnet. Schon 1263 als Udorf belegt, hatte es 1265 einen Pleban und gehörte zum Erzpriestersprengel Ottrau. Es erlebte im Dezember 1636 einen großen Brand, als… Eudorf (1997) weiterlesen

Fischbach (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) In der nördlichsten Ecke des Kreises Alsfeld, an der Grenze gegen den Kreis Ziegenhain, ruht inmitten großer Waldungen das kleine Dorf Fischbach (302 m NN). Es hieß ursprünglich Ober-Fischbach und gehörte mit der späteren Wüstung Nieder-Fischbach zum mittelalterlichen Gericht Merzhausen, das im Laufe der Zeit verschiedene Besitzer hatte. Während… Fischbach (1965) weiterlesen

Fischbach (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Fischbach ist eines der kleinsten Dörfer der Großgemeinde Alsfeld und liegt umgeben von Wald abseits des Verkehrs. Es hieß ursprünglich Ober-Fischbach (Obirnvischbach 1350) und gehörte mit der späteren Wüstung Nieder-Fischbach (1367) zum mittelalterlichen Gericht Merzhausen. Fischbach wird 1580 als zum Amt Alsfeld zugehörig bezeichnet. Die in dem Dachreiter der… Fischbach (1997) weiterlesen

Hattendorf (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Hattendorf gehörte vor der Gebietsreform zum Landkreis Ziegenhain. Mit seiner Lage am Ausläufer des Knüllgebirges und im Tal der windungsreichen Berfa ist Hattendorf aber auch ein Ort, der noch zu der bekannten Siedlungs- und Kulturlandschaft des Trachtengebietes der Schwalm zählt. 1248 als Hathendorf erwähnt, liegt der älteste Teil (Alt-Hattendorf)… Hattendorf (1997) weiterlesen

Heidelbach (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) In geschützter Lage, zwischen dem Heidel-Berg (318‚1 m) und dem Reich-Berg (325‚4 m), findet man am linken Schwalmufer das Dorf Heidelbach (236 m über N.N.). Urkundlich wird bereits 1057 eine Kirche in Heidelbach (Heidilbach) erwähnt, die vermutlich zu Mainz gehörte. Zur Sedes und zum Gericht Heidelbach gehörten Greifenhain, Holzburg… Heidelbach (1965) weiterlesen

Heidelbach (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Heidelbach, der letzte Stadtteil Alsfelds an der Schwalm, bevor diese die Großgemeinde verlässt, hat sich zu einer landwirtschaftlich-gewerblichen Mischgemeinde entwickelt. Am Fuße des als Zufluchtsstätte mit Wall und Graben versehenen Heidelbergs gelegen, ist Heidelbach eine der ältesten Gemeinden. Bereits 1057 als Heidilbahc erwähnt, wird urkundlich eine Kirche genannt, die… Heidelbach (1997) weiterlesen

Leusel (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Etwa 3 km nordwestlich von Alsfeld liegt an der B 62 das langgestreckte Dorf Leusel (267 m über N.N.). 1107 wird Leusel erstmals als Liuzziliha genannt. Mit dem Namen wird wohl der kleine Dorfbach (Erlenbach) gemeint sein. Die Siedlung gehörte zur Burg Romrod, wurde 1369 von Metze von Lißberg… Leusel (1965) weiterlesen

Leusel (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Die gewerblich-landwirtschaftliche Mischgemeinde hat sich längs der B 62 und durch neu erschlossene Wohnbaugebiete erheblich ausgedehnt, wodurch sich die Struktur des Dorfes stark verändert hat. Leusel wird bereits 1107 als Liuzzelaha bezeichnet, wohl von dem kleinen Dorfbach herrührend. Es gehörte einst zur Burg Romrod, 1369 hatte Metze von Lißberg… Leusel (1997) weiterlesen

Liederbach (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Abseits am Südrand des Alsfelder Beckens ist zwischen dem Liederbach und dem Krebsbach das Dorf Liederbach (295 m ü. NN) eingestreut. In den Wäldern seiner Gemarkung westlich und südlich hat man 16 Hügelgräber gefunden. Der Name Liederbach wird schon in den Grenzbeschreibungen der Kirchengebiete Schlitz von 812 (Liederbac) und… Liederbach (1965) weiterlesen

Liederbach (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Liederbach liegt versteckt und abseits des Durchgangsverkehrs‚ landschaftlich idyllisch eingebettet zwischen bewaldeten Höhenrücken, die schon in der Bronzezeit besiedelt waren, und hat sich zu einem Urlaubsort für Familienaufenthalt mit ländlicher Gastlichkeit entwickelt. Benannt nach dem gleichnamigen Bach, taucht der Name „Liderbach“ erstmals in den um 1160 geschriebenen, aber für… Liederbach (1997) weiterlesen

Lingelbach (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Das früher zum Landkreis Ziegenhain gehörende und an der alten Handelsstraße der „Kurzen Hessen“ fast 400 m liegende Dorfwurde im 9. Jahrhundert „Lintenbah“, 1458 Lyndelbach, 1492 Lingelbach genannt und war im Mittelalter ein selbständiger Gerichtsbezirk. Nachdem es 1441 in Pfandbesitz der hessischen Landgrafen gekommen war, gab Landgraf Heinrich III.… Lingelbach (1997) weiterlesen

Münch-Leusel (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Unterhalb von Schwabenrod nahe der Einmündung des Erlenbachs in die Schwalm liegt das kleine Dorf Münch-Leusel (240 m ü. N.N.). 1328 wird der Ort „zu deme Movinchens“ genannt, woraus man schloss, dass die Siedlung von Mönchen gegründet wurde. Hermann und Friedrich von Romrod schenkten es damals an die Johanniter… Münch-Leusel (1965) weiterlesen

Münch-Leusel (1997)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Münch-Leusel liegt nahe der Mündung des Erlenbachs in die Schwalm und ist der kleinste Stadtteil. Es wirkt wie ein ausgesprochenes Bauerndorf mit reizvollen Fachwerkhäusern und mehrseitig umschlossenen Bauernhöfen, die durch ihre bauliche Dominanz maßgeblich zur erhaltenswerten Gesamtanlage beitragen. Münch-Leusel war wahrscheinlich eine von Mönchen gegründete Siedlung, wie man dem… Münch-Leusel (1997) weiterlesen

Musterriege des Turnvereins 1904

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1992) Der aus der nationalen Bewegung von 1848/1849 entstandene Turnverein Alsfeld, der im Herbst 1849 dem deutsch-demokratischen Turnverband beitrat und dessen Fahne in den Farben schwarz-rot-gold im (Alsfelder Stadt-)Museum aufbewahrt wird, wurde nach politisch bedingter Auflösung 1852 im Jahr 1862 wieder ins Leben gerufen. Die „Darre“ (Beinhaus), der „Bau“ (Hochzeitshaus),… Musterriege des Turnvereins 1904 weiterlesen

Otto Diehl — Zur Erinnerung an den Pädagogen und Heimatforscher

Von Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) In diesem Band [01] über den Stadtteil Altenburg wird eines Mannes gedacht, der viele Schülergenerationen unterrichtet, am öffentlichen Leben regen Anteil genommen und sich vor allem mit der Geschichte Altenburgs befasst hat: Otto Diehl, geboren am 18. September 1900 in Alsfeld, verstorben am 19. September 1984 in Alsfeld, einen Tag… Otto Diehl — Zur Erinnerung an den Pädagogen und Heimatforscher weiterlesen

Pfingsttag in der Schwalm

Von Frieda Bücking, Alsfeld (1926) Nie, deucht mir, ist ein Pfingsttag ins Land gekommen, wie heute. Es leuchtet über den Fluren, jubelt in den Lüften, duftet aus blühenden Wiesen. Bis zu den Höhen des Knüllgebirges und des hessischen Hügellandes, die fern im blauen Dunst verschwinden, dehnen sich die Felder in der welligen Ebene. Fruchtgesegnet, das… Pfingsttag in der Schwalm weiterlesen

Reibertenrod (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Reibertenrod (261 m ü. NN) liegt an dem von Leusel kommenden Wasserlauf (Erlenbach) etwa 2 km nördlich von Alsfeld. Es ist ein kleines Dorf, dessen Kern, wie die Überlieferung will, aus drei Hofreiten bestand, die durch Teilung eines großen Gutes entstanden. Schon im Mittelalter gehörte das Dorf kirchlich und… Reibertenrod (1965) weiterlesen

Reibertenrod (1997)

Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Nächst Alsfeld liegt das kleine Dorf Reibertenrod, das zahlreiche große Bauernhöfe und hübsche Fachwerkhäuser aufzuweisen hat. Wie die Überlieferung will, bestand die Siedlung in ihrem Kern aus drei Hofreiten, die durch Teilung eines großen Gutes entstanden sind. Schon im Mittelalter war Reibertenrod kirchlich und gerichtlich mit Alsfeld verbunden. Die alte… Reibertenrod (1997) weiterlesen

Robert Hoffmann — Eine Würdigung des Erretters des Alsfelder Rathauses

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1968) Wiederholt ist der Name des Kreisrates Hoffmann erwähnt worden, wenn über die glückliche Erhaltung des Rathauses von Alsfeld in den Jahren 1878 bis 1889 berichtet wurde [1]. Leider war seither weder ein Bild von ihm bekannt, noch ist seiner Persönlichkeit gedacht worden. Zwar hat die Stadt Alsfeld in Anerkennung… Robert Hoffmann — Eine Würdigung des Erretters des Alsfelder Rathauses weiterlesen

Schwabenrod (1965)

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1965) Nördlich von Alsfeld, auf der Nordseite des Erlenbachs, findet man Schwabenrod (247 m über N.N.). Als Swabenrade gehörte es im 15. Jahrhundert zum Kirchengebiet von Alsfeld. Ein älteres Gotteshaus wurde 1754/55 abgerissen und durch das jetzige ersetzt. Schwabenrod ist ein geschlossenes Haufendorf, besitzt eine 388 ha große Gemarkung, zählt… Schwabenrod (1965) weiterlesen

Schwabenrod (1997)

Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1997) Das 1257 als „Swabenrod“ genannte, vorwiegende Bauerndorf im Tal des von Leusel kommenden Erlenbachs gehörte im 15. Jahrhundert zum Kirchengebiet von Alsfeld und besaß schon in gotischer Zeit eine Kirche, die 1754-1755 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Nordwand der alten Kirche blieb bestehen. Die Kirche ist ein… Schwabenrod (1997) weiterlesen

Zur Geschichte der Alsfelder Lateinschule 1270 bis 1837

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1986) Die Alsfelder Lateinschule vor der Reformation Mit dem Entstehen der Städte im Mittelalter und dem Herausbilden des Bürgertums, das durch seinen wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg Träger der Selbstverwaltung wurde, wurden Stadt und Bürger zugleich auch Träger der Bildung und Kultur. Das geschah in Alsfeld, nachdem sich in der Zeit… Zur Geschichte der Alsfelder Lateinschule 1270 bis 1837 weiterlesen

Zur Geschichte des Dorfes Heidelbach

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1995) Einführung Die letzte Gemeinde des Altkreises Alsfeld, die an der Schwalm liegt, bevor diese das Kreisgebiet verlässt, ist das stattliche Dorf Heidelbach, seit der Gebietsreform 1972 ein Stadtteil von Alsfeld im Vogelsbergkreis. Das Tal der Schwalm, die bei Heidelbach zwischen den Ausläufern hessischer Mittelgebirge, der mittelhessischen Buntsandsteintafel und dem… Zur Geschichte des Dorfes Heidelbach weiterlesen

Zur Geschichte Liederbachs

Von Dr. Herbert Jäkel, Alsfeld (1994) Lage und Landschaft Das Dorf Liederbach – seit der Gebietsreform 1972 ein Stadtteil von Alsfeld – liegt südwestlich der Stadt nur wenige Kilometer entfernt, 295 m ü.d.M. und zählt 533 Einwohner (Juli 1993). Das locker bebaute Haufendorf, das seit jeher auf eine eigene Kirche im Dorfzentrum verzichten musste, ist… Zur Geschichte Liederbachs weiterlesen